Persönlichkeitsbildung mal anders
- "Ready4life" als Unterrichtsfach zur Lebensgestaltung -
Büffeln für Prüfungen und Pauken von Unterrichtsstoff? Das allein kann einem Bildungs- und Erziehungsauftrag nicht vollkommen gerecht werden. Davon ist Schulleiter Hartmut Dress überzeugt. Um die Persönlichkeitsbildung und den Bezug zur Lebenspraxis stärker in den Fokus zu rücken, bedarf es mehr Platz im Schulleben. So die Idee des Schulleiters und vieler Kolleginnen und Kollegen, die sich an die Umsetzung eine Konzepts gemacht haben. Jetzt steht "Ready4life" in den Startlöchern.
Die neuen Wege, die mit diesem Fach beschritten werden, sollen die jungen Menschen nicht nur fachlich auf die Welt von morgen vorbereiten, sondern auch viel stärker auf einer persönlichene Ebene. Verbindlich soll das Fach in Jahrgangsstufe 10 unterrichtet werden. Dabei sollen in vier Modulen lebensnahe Fragen in Projektarbeit erarbeitet werden. Die Module umfassen die Bereiche "Glück und Sinn", Stressbewältigung und Konfliktlösung", "Finanzen und Verantwortung" sowie "Kommunikation und Beziehung". "Schule muss mehr sein als ein Ort von reiner Wissenvermittlung. Das Leben stellt noch mehr Anforderungen als fachliche Meisterschaft. Es geht auch um Selbstverantwortung und Entwicklung von Persönlichkeit. Dazu wollen wir gerne Weichenstellung anbieten", so Drees.
Derzeit wird von Kolleginnen und Kollegen an inhaltlichen und organisatorischen Fragen gearbeitet, damit das Fach "ready4life" im kommenden Schuljahr als fest verankertes Schulfach angeboten wird. Für die Liebfrauenschule ist klar: Eine moderne Schule bereitet nicht nur auf Prüfungen vor, sondern auf das Leben.
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Derzeit wird von Kolleginnen und Kollegen an inhaltlichen und organisatorischen Fragen gearbeitet, damit das Fach "ready4life" im kommenden Schuljahr als fest verankertes Schulfach angeboten wird. Für die Liebfrauenschule ist klar: Eine moderne Schule bereitet nicht nur auf Prüfungen vor, sondern auf das Leben.
