Glauben spüren, Weite wagen

Artikel vom 07.05.2021

Wiederbeginn des Präsenzunterrichts


Liebe Eltern,

diesen Informationsbrief haben Sie sicherlich sehnlichst erwartet. Seit Dienstag, seit der Pressekonferenz des Kultusministers, wissen Sie, dass jetzt auch in Niedersachsen die Bundesregel, Schulen unter einer Inzidenz von 165 offen zu lassen, gilt. Den Elternbrief des Kultusministers haben Sie bereits über unsere Homepage bekommen.

Seit Mittwoch klingelt deshalb das Telefon von Frau Albers im Dauerton. Sie wollen mit Recht wissen, wie wir diesen „Neuanfang“ gestalten. Leider konnten wir Sie noch nicht offiziell informieren, weil bisher weder die Verordnung des Landes noch die Verfügung unseres Landkreises vorliegen; da es aber Montag losgehen soll, informieren wir Sie hiermit über unsere Vorbereitungen für den Schulstart in den Präsenzunterricht. Denn natürlich haben wir bereits seit Anfang der Woche diesen Start vorbereitet.

Wir arbeiten vorbehaltlich der noch ausstehenden rechtlichen Regelungen ab Montag, dem 10.05.2021, im Szenario B, d.h. im wöchentlichen Wechselbetrieb. Wir beginnen mit der Gruppe 2. Die Klassenlehrer und -lehrerinnen hatten diese Gruppen bereits im letzten Jahr eingeteilt. Ein Wechsel der Gruppen kann nur in Absprache mit den Klassenleitungen erfolgen. Für alle Schülerinnen und Schüler haben wir in den beiden ersten Tagen Klassenleitungsstunden ermöglicht, in denen die Klassenlehrer und -lehrerinnen mit Ihren Kindern Erfahrungen und Probleme aus der langen Homeschooling-Phase ansprechen können.

Um einen sicheren Schulbetrieb zu ermöglichen, bekommen die Schülerinnen und Schüler am ersten Schultag zunächst drei Corona-Schnelltests mit nach Hause. In der ersten Stunde nach Wiederbeginn werden wir einen Test in allen Klassen und Kursen durchführen. Dafür benötigen wir von Ihnen neben der unterschriebenen Elterninformation auch die entsprechende Einwilligung. Die Formulare können, wie bereits im vergangenen Elternbrief angegeben, an dieser Stelle heruntergeladen werden: Elterninformation, Einwilligungserklärung.

Wenn Sie zu Hause einen Schnelltest zur Verfügung haben, dann wäre es für uns eine große Hilfe und sicherlich von großem Nutzen für die Reduzierung des Risikos für alle Beteiligten an diesem ersten Schultag, wenn Sie Ihr Kind bereits zu Hause testen und den durchgeführten Test auf dem entsprechenden Formular bestätigen könnten. Ihr Kind bekommt dann einen zusätzlichen Schnelltest als Ersatz mit nach Hause.

Weisen Sie Ihre Kinder bitte nochmals eindringlich auf die geltenden Abstands- und Maskenregeln hin, die sowohl auf dem Schulweg als auch in der Schule gelten.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihr Kind, wenn es weder eine Einwilligungserklärung noch eine Bescheinigung über einen negativen Test bei sich hat, laut den Bestimmungen des Infektionsgesetzes nicht zum Präsenzunterricht zulassen dürfen.

Wie Sie vielleicht schon gehört haben, folgen wir der Bitte des Kultusministeriums, im Laufe dieses Schulhalbjahres in den Klassen 5-10 keine (!) Klassenarbeiten mehr zu schreiben. Vielmehr wollen wir den sozialen Aspekt des Lernens betonen und die Schule als sozialen Ort für Schülerinnen und Schüler erlebbar machen. Diese Regel gilt natürlich nicht für sinnvolle Tests und kurze Leistungsüberprüfungen (z.B. Vokabeltests) in einzelnen Fächern.

In den nächsten Wochen finden die mündlichen Prüfungen im Abitur statt. Aus diesem Grund werden wir am 17. und 18. Mai 2021 zwei häusliche Studientage einrichten, an denen alle Schülerinnen und Schüler mit Aufgaben versehen werden.

Wir freuen uns auf Ihre Kinder und wünschen Ihnen ein schönes Wochenende.
Andreas Weber

Artikel vom 04.05.2021

Neues aus dem Kultusministerium

Ministerbrief an Eltern

Artikel vom 03.05.2021

Jens Gieseke (MdEP) im Gespräch mit der 9a


- Europa als Thema im Politikunterricht - 

Auf Einladung von Politik/Wirtschaftlehrerin Hannah Bojert diskutierte Jens Gieseke, für die CDU Westniedersachsen Mitglied im Europaparlament Brüssel, mit den interessierten Schülerinnen und Schülern der 9a. Die Schülerin Rosalie Schewe aus der 9a hatte zuvor den Kontakt hergestellt. Inbesondere die Themen europäischer Austausch und der Brexit wurden in einer Videokonferenz debattiert und hinterfragt.

Artikel vom 24.04.2021

Grenzüberschreitendes Interview


- Bürgermeister von Rijeka stellt sich im Rahmen des Erasmus+-Projekts den Fragen europäischer Schülerinnen und Schüler -

Am 22.04.2021 trafen sich Schülerinnen und Schüler aus drei europäischen Ländern im Rahmen des Erasmus+ Projektes zu einem spannenden Nachmittagstermin. Erasmus+ ist das EU-Programm zur Förderung  Bildung, Jugend und Sport in Europa.

Schwerpunkte des Programms sind soziale Inklusion, der grüne und digitale Wandel und die Förderung der Teilhabe junger Menschen am demokratischen Leben.

Wie bereits berichtet, arbeiten Schulen aus Székesfehérvár (Ungarn), Rijeka (Kroatien) und Cloppenburg –Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 der Liebfrauenschule – seit etwa 10 Monaten gemeinsam an dem europäischen Erasmus+ Projekt „Kulturhauptstädte entdecken – Kulturhauptstadt sein“. In diesem Zusammenhang lud Vojko Obeirsnel, Bürgermeister der europäischen Kulturhauptstadt 2020 Rijeka zu einem gemeinsamen digitalen Treffen ein, auf dem er den Schülerinnen und Schüler Frage und Antwort stand.

Artikel vom 17.04.2021

Klima-Projekttag für Schülerinnen und Schüler des Jg 10 an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg


- "KlimaWissen 2021" - Ein KlimaTalk über die Zunkunft unserer Meere -

Drei Klassen im Jahrgang 10 haben am 25. März an der Veranstaltung KlimaWissen2021 an der Universität Oldenburg teilgenommen und dabei die Gelegenheit genutzt, in einem digitalen KlimaTalk ihre Fragen an Wissenschaftler der Universität zu ausgewählten Themen zu stellen.

Die Klassen entschieden sich im Vorfeld für Themen, die aus der Auseinandersetzung mit der Thematik Klimawandel entsprangen. So interviewte die Klasse 10a die Meeresbiologin Frau Mara Hinrichs zum Thema: „Mehr Meer? Was macht der Klimawandel mit dem Meer?“. Im Vorfeld hatte die Klasse zahlreiche Problemstellungen zu den Auswirkungen des Temperaturanstieges der Ozeane formuliert. Aber nicht nur inhaltliche Aspekte standen im Zentrum, auch Fragen zum beruflichen Werdegang oder zur täglichen Arbeit wurden ausführlich seitens der Referenten beantwortet.

Artikel vom 09.04.2021

Elternbrief vom 09.04.2021


Liebe Eltern,

nach den Ferien ist wie vor den Ferien, oder? Wie Sie wissen auch wir  (immer) noch nicht, wann es mit dem Präsenzschulbetrieb als Wechselszenario weitergehen kann; deshalb werden wir ab Montag weiterhin im Szenario C (Distanzlernen) bleiben. „Wechselschulbetrieb“ ist auch so eine Vokabel, die wir in dem Jahr der Pandemie lernen mussten.

Sie, Ihre Kinder und wir Lehrenden freuen uns sehr auf den realen Neuanfang der Schule, wenn wir auch immer noch nicht wissen, wann dies sein wird. Schon über ein Jahr leben wir jetzt mit dieser quälenden Ungewissheit und mit der lähmenden Begegnungsvermeidung. Hoffen wir, dass die Impfkampagne noch mehr Fahrt aufnimmt und ein wärmender Frühsommer das Virus einschränkt.

Noch wissen wir also nicht, wann es losgeht. Aber wie wir dann durch Testmöglichkeiten einen möglichst sicheren Ablauf erreichen können, darüber haben wir uns Gedanken gemacht. Unser Kultusminister hat Anregungen aus der Schulpraxis zum Testbetrieb der nächsten Wochen aufgenommen. Auch wir haben in Hannover dafür plädiert, die Schnelltests nach einer kurzen Einführungsphase zu Hause durchführen zu lassen.

Da wir im Landkreis Cloppenburg nicht wie andere Regionen Niedersachsens ab Dienstag mit dem Präsenzunterricht beginnen können, entfällt für unsere Schule auch ein Abholtag für die Test-Kits. Stattdessen haben wir für unsere Schule folgende Teststrategie festgelegt:

  1. Bei Wiederbeginn des Unterrichts im Szenario B bringen die Schülerinnen und Schüler die unterschriebene Einwilligungserklärung ihrer Eltern und das unterschriebene Informationsblatt zur Durchführung der Schnelltests mit in die Schule. Schülerinnen und Schüler, deren Eltern die Erklärung nicht abgeben möchten, können nicht zum Präsenzunterricht zugelassen werden. Dies gilt bereits ab Montag, dem 12. April, für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die an der Notbetreuung teilnehmen.
  2. In der ersten Stunde des Unterrichts führen die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht und Anleitung der unterrichtenden Lehrer den Test durch. Positiv getestete Schüler müssen von den Eltern abgeholt werden; der Befund muss von der Schule dem Gesundheitsamt gemeldet werden.
  3. Die Schülerinnen und Schüler bekommen Test-Kits für die folgende Woche mit nach Hause. Dort führen sie die Tests selbstständig am Morgen vor dem Unterricht durch. Testtage sind Montag und Mittwoch.
  4. Die Eltern bescheinigen die Durchführung des Tests und das Vorliegen eines negativen Testergebnisses durch ihre Unterschrift auf dem entsprechenden Formular, das hier heruntergeladen werden kann. Das Formular ist vorzulegen zu Beginn der 1. Unterrichtsstunde. Alternativ kann die Erklärung im Schülerplaner eingetragen werden.
    Schülerinnen und Schüler ohne Bescheinigung der Eltern können nicht zum Präsenzunterricht zugelassen werden; bei Vorliegen einer Einwilligungserklärung ist allerdings eine Nachtestung in der Schule möglich.

Wir hoffen, dass wir mit dieser Teststrategie die Risiken für alle Beteiligten minimieren und einen Beitrag zum Brechen der "dritten Welle" leisten können.

Unser Abiturjahrgang kommt nun nur noch ein  paar Tage zur Schule. Wir hoffen, dass wir in den nächsten Wochen alle Prüfungen sicher und ohne Probleme durchführen können. Dabei vertrauen wir unseren Schülerinnen und Schülern, die durch die häusliche Testoption Risiken für sich und uns ausschließen können.

Allen Beteiligten einen guten Start in die kommende Unterrichtsphase, auch wenn sie zunächst noch als Distanzunterricht stattfinden muss!

Andreas Weber