Glauben spüren, Weite wagen

Deutsche Schülerakademie 2019



- Ein Schülerbericht von Luise Poppe -

In diesem Sommer nahm ich an der Deutschen Schülerakadmie (kurz: DSA) teil. Doch was ist die DSA eigentlich?
Als ich das erste Mal davon hörte, dachte ich: Eine Zusammenkunft aller Schlauen und Streber aus ganz Deutschland, bei der alle auf höchstem Niveau handeln und denken und bei der nur gearbeitet wird.
Jetzt weiß ich:

DSA ist viel lernen, aber auch viel lachen, viele schöne Erfahrungen und Eindrücke, viele neue Freunde und ein wunderbares Erlebnis, das man nie vergisst.
Selbstverständlich haben wir jeden Tag in unserem Kurs, den wir uns vorher selbst aussuchen konnten, gearbeitet. Ich war im Kurs „Vom Hippie zum Hipster? Die Deutsche Musikszene nach 1968 auf Identitätssuche“, dessen Thema natürlich die Musik war. Zusätzlich beschäftigten wir uns auch mit ihrer Entwicklung ab 1968 und ihrem Zusammenhang mit der Identität und dem Kulturbegriff. Die anderen fünf Kurse an der Akademie thematisierten die Psychologie, Mathe, Biologie, Bitcoins oder Chemie (dieser Kurs wurde übrigens von Prof. Dr. Beeken geleitet).
Doch natürlich hatten wir auch Freizeit. In dieser konnten wir entweder an sogenannten KüAs (Kursübergreifende Angebote), wie z.B. Chor, Tanzen, Impro-Theater, verschiedene Sprachen oder Sportarten, teilnehmen oder selber etwas unternehmen.
An einem Dienstag hatten wir dann noch eine Exkursion, bei der wir uns unser Ziel ebenfalls aussuchen konnten, und am Samstag fand dann eine sogenannte Rotation statt, bei der wir auch mal einen Blick in die Arbeit der anderen Kurse werfen konnten und die mit einem Turnier abgeschlossen wurde. Außerdem veranstaltete die DSA ein öffentliches Konzert und wir feierten zwei interne Partys bis tief in die Nacht.
Am Abend vor der Abreise fand dann noch ein bunter Abend statt, bei dem tatsächlich auch schon die ersten Tränen verdrückt werden mussten.
Diese flossen dann umso mehr am Abreisetag, als man sich von all den wundervollen Menschen, die vom ersten Tag an so freundlich und offen gewesen waren, und die man in den 16 Tagen so liebgewonnen hatte, verabschieden musste.
Abschließend kann ich also nur sagen: Die DSA war eine wundervolle Zeit und ich werde sie ganz sicher nie vergessen.
Denn wie unsere Akademieleitung es einmal sehr treffend formulierte: „Akademie kann man nicht beschreiben. Akademie muss man erleben.“

Info:
Die Deutsche Schülerakademie richtet sich an besonders leistungsfähige und motivierte Jugendliche, die über eine hohe Lern- und Leistungsbereitschaft sowie über eine breite Interessenausrichtung verfügen. Es gibt mehrere Bewerbungswege; einer ist der Schulvorschlag, bei dem die Schule die besondere Eignung der Kandidatin/des Kandidaten schriftlich begründet. Die Deutscher Schülerakademie wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und findet in europaweit zehn Standorten statt. Dabei ist das Kursprogramm weit gefächert. Luise war für ihren Kurs nach Torgelow am See gereist, wo noch fünf weitere Workshops stattfanden.