Glauben spüren, Weite wagen

Liebfrauenschüler werden zu Produktentwicklern


- Management Information Game mit der OLB -

Eine intensive und arbeitsreiche Woche haben die 18 Schüler des Jahrgangs 11 der Liebfrauenschule hinter sich. In Zusammenarbeit mit der OLB und auf Seite der Schule organisiert von Frau Meyer-Schene wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal das Management Information Game (MIG) durchgeführt. Im Rahmen einer Planspielwoche ging es darum, Einblicke in die Wirtschaftspraxis zu erhalten: Die Aufgabe der Oberstufenschüler bestand darin, einen neuen Stift mit integrierter Rechtschreibfunktion zu entwickeln, der bestimmten Anforderungen entsprechen musste, und mit diesem die Einkaufsabteilung eines Anbieters für Elektroprodukte zu überzeugen. Neben dem Spiel kam also auch der Wettbewerbsgedanke nicht zu kurz.

Als Träger der Kooperation begrüßten Tobias Vaske (Direktor/Leiter Filialverbund Oldenburgische Landesbank AG, Cloppenburg), Thomas Kühn (Planspielkoordinator Bildungswerk der Niedersächsischen Wirtschaft gemeinnützige GmbH, Region Osnabrück) und Andreas Weber (Schulleiter der Liebfrauenschule) die Teilnehmer und die interessierte Öffentlichkeit zum MIG-Präsentationsabend. Das große Engagement und auch so manche Überstunde, die in die Produkterarbeitung investiert worden war, wurde besonders gewürdigt
Kühn stellte den Vorteil des Sammelns praktischer Erfahrungen mit sofortiger Rückmeldung heraus. Bei der Erstellung von Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen hätten die Schüler sehr präzise für ihr eigenes Firmenprojekt arbeiten müssen. Er hofft auf Partner, die das Projekt auch in Zukunft unterstützen werden.
Die jungen Produktentwickler demonstrierten ihre eindrucksvollen Ergebnisse und auch jeder Zuhörer im Publikum wurde als Händler, der sich für ein Produkt in seinem Sortiment entscheiden sollte, in das Spiel einbezogen. Jede der drei Gruppen stellte sich nach der vorbereiteten Präsentation den Fragen des Publikums zu Technik, Design, Lieferkonditionen, Zahlungsbedingungen und Werbung, die meist sehr souverän beantwortet werden konnten.

„Firmen haben etwas zu bieten, Schule auch“, so betonte Schulleiter Weber die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Lernorten Schule und Betrieb, bei der Theorie und Praxis zusammengeführt würden.