Glauben spüren, Weite wagen

Erlebnisreiche Tage in der Hauptstadt Berlin


- Jahrgang 10 für eine Woche in Berlin -

Eine erlebnisreiche Woche durfte der Jahrgang 10 der Liebfrauenschule gleich zu Beginn des Schuljahres verleben, denn Ende August ging es von Cloppenburg von Montag bis Freitag nach Berlin.
Der gesamte Jahrgang konnte dabei in einem zentralen Hotel untergebracht werden, von dem aus diverse interessante Ausflüge starteten. Diese unternahm man einmal als gesamter Jahrgang und einmal auch als kleinere Klassengruppe.
Für alle stand am Montag nach dem Einzug in die Hotelzimmer erst einmal die Stadtralley auf dem Programm. Dabei konnten zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden. Alle Teams konnten Berlin "erfahren" und sich mit dem Stadtplan und der U- und S-Bahn vertraut machen. Zum anderen hatten alle Teilnehmer gleich die essentiellen Postkartenmotive (Brandenburger Tor, Große Synagoge, "Curry 36", etc) im Kasten (bzw, im Handy) und konnten hinter diesem Punkt schon einmal einen Haken machen. Am Dienstag besichtigte der Jahrgang die zentrale Mauergedenkstätte in der Bernauer Straße. Neben den Resten der Mauer konnten die Schülerinnen und Schüler hautnah erfahren, was es bedeutete in einer geteilten Stadt zu leben. Zweiter Tageshöhepunkt war eine entspannende Spreefahrt, wobei zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu Wasser gesichtet werden konnten.
Am Mittwoch ging es in den Bundestag/Reichstag. Mittels einer kundigen Parlamentsmitarbeiterin erfuhren die ULFen eine Menge über die Geschichte des Gebäudes und des Deutschen Parlaments. Höhepunkt war hier die Aussicht aus der Reichstagskuppel. Für einige stand dann noch die Besichtigung der Berliner Unterwelten auf dem Programm. Was wäre eigentlich im Falle eines atomaren Angriffs in Berlin passiert? Diese Frage konnte der Tourisenführer den Schülerinnen und Schülern anschaulich beantworten. Am letzten Tag wurden die Klassen für den Vormittag aufgeteilt und verschiedene Museen konnten besichtigt werden. Computer-, Naturkunde-, Jüdischesmuseum, eine Ausstellung in der Charité oder das Museum "Topographie des Terrors" standen zur Auswahl. Am Nachmittag ging es dann zur Besichtigung des ehemaligen Stasigefängnisses Hohenschönhausen, in dem ehemalige Gefangene eindrücklich die Bedingungen und Umstände der Haft schilderten. Ein bedrückendes Erlebnis für alle.
Abschluss bildete ein gemeinsamer Restaurantbesuch, bei dem noch einmal alle Eindrücke der vergangenen Woche miteinander besprochen werden konnten.