Schulstiftung St. Benedikt

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Nach dem Besuch des Plenarsaals und der Reichstagskuppel das Gruppenfoto.
Nach dem Besuch des Plenarsaals und der Reichstagskuppel das Gruppenfoto.
Da muss man während der Stadtrallye gewesen sein: Brandenburger Tor
Da muss man während der Stadtrallye gewesen sein: Brandenburger Tor
Im Tränenpalast bekam man die Realität der deutschen Teilung vor Augen geführt.
Im Tränenpalast bekam man die Realität der deutschen Teilung vor Augen geführt.
"Die Rache des Papstes" wie die West-Berliner den Fernsehturm im sozialistischen Ost-Berlin nannten. Warum nur? +
"Die Rache des Papstes" wie die West-Berliner den Fernsehturm im sozialistischen Ost-Berlin nannten. Warum nur? +
Schloss Sanssouci in Potsdam mit einer Führung einer ehemaligen ULfen, die heute in Potsdam studiert.
Schloss Sanssouci in Potsdam mit einer Führung einer ehemaligen ULfen, die heute in Potsdam studiert.

"Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin! - Banane!"


Jahrgang 10 unternimmt Studienfahrt in die Bundeshauptstadt
- Ein Schülerbericht-

Mit unglaublich riesiger Vorfreude ging es für die 124 Schülerinnen und Schüler des 10. Jahrgangs der Liebfrauenschule am Montagmorgen des 14. August 2017 in die deutsche Hauptstadt. Hier übernachteten die fünf Klassen bis Freitag in drei verschiedenen Hotels und ließen sich während ihres Aufenthalts in den Berliner Bann ziehen.
Wir können im Namen des gesamten Jahrgangs sagen, dass wir nicht nur unsere Koffer wieder mit nach Hause nehmen, sondern auch eine Menge schöner, aufregender Erinnerungen und historischer Einblicke. Einer davon war der Tränenpalast oder das imposante Holocaust-Mahnmal sowie der Reichstag und das Schloss Sanssouci in Potsdam.
Weil unser Rundführer im Stasi-Gefängnis Hohenschönhausen aus eigener Erfahrung viel emotionaler als unser Geschichtslehrer von der damaligen Zeit erzählen konnte (liebe Grüße an Herrn Wessels :-) ), wurden selbst die sonst so Coolen stutzig und interessiert.
Aber auch die "Must-have-seens" Berlins, die wir durch eine abenteuerliche Stadtrallye direkt am Montagabend auf eigene Faust erkundeten, kamen nicht zu kurz. Auf diese Weise erlernten und übten wir "Cloppenburger Dorfkinder" ganz nebenbei das U- und S-Bahnfahren. Für einige war dies anscheinend nicht genug Übung, sodass sie sich auf eine klitzekleine Reise in das 36 Kilometer entfernt gelegene Bernau (in Brandenburg!) machten. (Der Treffpunkt war eigentlich übrigens in der Bernauer Straße, Berlin). Ein wenig Bernauer Luft geschnappt, ging es für den Trödeltrupp von der Endstation auf dem Brandenburger Land etwas verspätet (zwei Stunden) zurück in die Großstadt, um sich das Improtheater "Die Gorillas" anzusehen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten haben es zwei von uns sogar geschafft, ein Teil der beeindruckenden spontanen Szenen zu werden. Für viele war das eine klare Banane, aber auch einige Gurken mischten sich darunter.
Was eine Banane im Theater zu suchen hat? Sie dient als positive Bewertung der drei Schauspieler durch das Publikum, denn Gorillas, wie diese Akteure sich selbst bezeichneten, freuen sich bekanntlicherweise immerr über das krumme Obst, während eine saure Gurke den Akteuren eher weniger gefiel.
Genauso viel Spaß hatten einige Klassen auch im Jumphouse, obwohl wir uns dort enorm bewegen mussten. Total ermüdet und mit ganz viel Muskelkater sprangen wir in unser Bett, um früh am nächsten Morgen in exakt dem selben Zustand wieder aufzustehen. Wann wäre also ein besserer Zeitpunkt gewesen, live im ZDF-Morgenmagazin mit Augenringen bis nach Cloppenburg zu sitzen? Aber weil es ja bekanntlich auf die innere Schönheit ankommt, hatten wir dennoch eine wunderschöne Zeit dort. Zum Glück bekamen wir auf der anschließenden Spreefahrt satte zweieinhalb Stunden Zeit, um uns während eine äußerst interessanten Vortrags über Berlin aufs Ohr zu hauen.
Eine Dame in der S-Bahn, die eine Vision über "healthy delicious food" hatte, ein Kreuzberger Drogendealer, der und Hasch und Koks verkaufen wollte, ein dreister Clown am Brandenburger Tor, der uns Luftballons schenkte und im Nachhinein Geld dafür verlangte sowie unzählige Berliner Schnauzen. - Unsere Berlinfahrt hatte weit mehr zu bieten als beeindruckende Gebäude und deren Geschichte, sondern auch viele verschiedene Menschen, die vielseitig wie die Stadt selbst sind. Daher sind wir froh, dass wir in Berlin sein und diesen Leuten begegnen durften. -
"Bitte stimmen Sie jetzt ab." - "Banane!"

Bericht: Julia Dacic, Sabine Felbel, Maja Debbeler, Lara Meyer, Jennifer Miller
Fotos: Rebecca Burwinkel
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